Kronach-Neuses/ Radomierz (Polen), 1. Februar 2014. Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe (Kronach-Neuses) verdoppelt am Standort Radomierz (Polen) die Produktionskapazitäten - Zeichen der erfolgreichen Zusammenarbeit.
Kronach-Neuses/Radomierz (Polen). Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe mit Sitz in Kronach-Neuses hat am vergangenen Samstag in Radomierz (Polen) das deutlich vergrößerte Werk eröffnet. Gleichzeitig holte das oberfränkische Familienunternehmen die Feier zum zehnten Geburtstag des Standorts Polen nach, die zugunsten der Erweiterung verschoben wurde. An dem Festakt mit rund 700 geladenen Gästen nahmen neben den Gesellschafterinnen der Unternehmensgruppe, Annette Schneider und Sylvia Schmidt, und deren Geschäftsführer,
Günter Murmann und Wilhelm Wirth, auch die Präsidentin der Sonderwirtschaftszone Kamiennogorska, Iwona Krawczyk, teil.
Mit Blick auf die aus heutiger Sicht beinahe zaghaften Anfänge der Partnerschaft mit Polen, drückte Annette Schneider, Gesellschafterin der Dr. Schneider Unternehmensgruppe, ihre Freude über die erfolgreiche Investition des Familienunternehmens in Polen aus. "Wir sind wirklich begeistert, wie gut sich diese Zusammenarbeit in der doch kurzen Zeit entwickelt hat." Gestartet ist Dr. Schneider Anfang 2003 in einer angemieteten Halle in Jelenia Gora mit damals geplanten 80 Mitarbeitern, heute sind in Polen rund 840 Mitarbeiter für die Unternehmensgruppe tätig. Daher habe es seitens der Gesellschafterinnen - Annette Schneider und ihre Schwester Sylvia Schmidt - auch keinerlei Vorbehalte gegeben, der Verdopplung der Produktionskapazitäten zuzustimmen. Jetzt stehen in Radomierz knapp 25.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.
Auch die Präsidentin der Sonderwirtschaftszone, Iwona Krawczyk, zeigte sich anlässlich der verspäteten Geburtstagsfeier - sie hatte man wegen der bereits geplanten Erweiterung der Produktionsflächen verschoben - stolz über das Erreichte. "Die Entwicklung von Dr. Schneider zeigt, dass wir seitens der Politik die richtigen Voraussetzungen geschaffen haben, um erfolgreiche Unternehmensentwicklungen zu ermöglichen." Auch sei das Potenzial an qualifizierten und motivierten Mitarbeitern in der Region groß. Und: Die Verständigung, das Zusammenspiel der Kulturen funktioniere hervorragend. "So können wir hier in Polen zu dem Erfolg des in Deutschland ansässigen Familienunternehmens beitragen."
Das bestätigte auch Thomas Stadelmann, gemeinsam mit Kurt Lampert Geschäftsführer der Dr. Schneider Automotive Polska, der die rasante Entwicklung des Standortes zum Inhalt seiner Rede machte. Jetzt können in Polen im Jahr 13 Millionen Düsen gefertigt werden. Stadelmann führte den Erfolg zum einen auf die unternehmerische Weitsicht der Gesellschafter-Familien zurück, zum anderen aber auf die außerordentliche Leistung und die Einsatzbereitschaft der polnischen Dr. Schneider-Mitarbeiter. Die Details der Entwicklung dieser Partnerschaft zeichnete Kurt Lampert mit einer Präsentation die Meilensteine nach. Für Kurt Lampert gab es aber auch noch einen weiteren Grund zum Feiern - sein 20jähriges Firmenjubiläum, das sehr eng auch mit dem erfolgreichen Ausbau in Polen verbunden ist.
Günter Murmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Dr. Schneider, freute sich über die Investitionen in Radomierz. "Sie sind gut angelegtes Geld", sagte Murmann, der zusammen mit ca. 50 Mitarbeitern aus Kronach-Neuses und aus dem spanischen Werk in Valencia zur Jubiläumsfeier und Werkerweiterung angereist war. Denn die guten Erfahrungen mit der Produktion in Polen haben dazu beigetragen, dass das Vertrauen in die Dr. Schneider Unternehmensgruppe weiter angewachsen ist und schließlich zu einem großen Zuwachs an Projekten
führte. Außerdem hat das Werk in Radomierz dank der guten Entwicklung auch einen enormen Technologiezuwachs erfahren. "Jetzt haben wir hier High-Tech-Montagelinien und ein stetig wachsendes F&E-Zentrum." In Polen produzieren die Dr. Schneider-Mitarbeiter unter anderem Teile für den 7er BMW, Audi A8 und die C- und E-Klasse von Mercedes.
Weiter gesundes Wachstum
Mit der Einweihung der Erweiterung in Radomierz und der Integration der Kapazitäten aus Jelenia Gora ist die Entwicklung von Dr. Schneider in Polen aber noch nicht zu Ende. Das Familienunternehmen plant bis 2026 weitere rund 30 Millionen Euro in Radomierz zu investieren. Gesellschafterin Sylvia Schmidt: "Damit setzen wir an allen Standorten weiterhin auf ein gesundes Wachstum."
Weitere Informationen zur Dr. Schneider Unternehmensgruppe finden Sie unter www.dr-schneider.com
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