 Bittner Werkzeugbau GmbH feiert Einweihung einer neuen Fertigungshalle

Dörfles-Esbach. Leuchtende Skulpturen unter dem Hallenkran, verschwimmende Farb- und Formspiele auf Blechwänden neben Starkstromleitungen: Am vergangenen Freitag weihte Bittner Werkzeugbau GmbH ihre neue Fertigungshalle in Dörfles-Esbach ein. "Diese Erweiterung war zwingend notwendig" erklärte Klaus Bittner, Firmengründer des Familienbetriebs. "Da wir die maschinellen und personellen Kapazitäten in den Altgebäuden beständig ausbauen mussten, findet die Fertigung unter beengten Verhältnissen statt und erzeugt unverhältnismäßige Transport- und Kommunikationskosten. Diese Situation war nicht länger tragbar." In der neuen 1000 qm großen Anthrazit-Halle wird nun die bislang auf zwei Gebäude verteilte Stanzerei zusammengefasst, der ebenfalls beengte Werkzeugbau wird in den Altgebäuden untergebracht. Für die Einweihung selbst hatte sich die Geschäftsleitung, die seit der Übernahme durch die nächste Familiengeneration generationenübergreifend im festen Schulterschluss erfolgt, etwas Besonderes ausgedacht. Regionale Künstler wurden eingeladen, ihre Werke den Einweihungsgästen zu präsentieren. So zeigten neben den Nachwuchskünstlern Katja Kraft (Bamberg, Malerei), Tika alias Nadine Höfner (Rödental, Gemälde), Christine Lindner (Coburg, Gemälde, Skulpturen), Horst Hutschgau (Rödental, Steinmetzkunst) ins Besondere die regionalen Künstlergrößen Matthias Börner (Bamberg, Gemälde) und Franz Denk (Coburg, Gemälde, Feuer- und Wasserkunst) einige ihrer aktuellen Werke. So konnten sich die Gäste zwischen Druckluftleitungen und Schnellläufertoren in den angestrebten Dialog mit großformatiger Malerei mit teilweise meditativem Charakter oder geschickten Interpretationen selbst betrachteter Alltagssituationen in Form telefonierender Frauen oder Schuhregalen begeben. "Wir wollten einen interessanten Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst und zeitgemäßer Produktion erzeugen" erläutert Carolin Bertges, Geschäftsführerin und Tochter der Firmengründer diese Idee. Von Dauer wird diese Ausstellung jedoch nicht sein können. Bereits in der kommenden Woche werden die ersten Stanzpressen mit einer Kraft von bis zu 250 to in die neue Halle versetzt werden. "Statt Unikate in Form von Öl auf Leinwand geht es dann um Serienproduktion und Öl auf Metall" unterstreicht Geschäftsführer Florian Bertges. Die Firma Bittner freute sich über die Anwesenheit zahlreicher Kunden, Geschäftspartner, Geschäftsführer und Inhaber aus den Bereichen Automobil, Elektro- und Solarindustrie, Haustechnik, dem Maschinen-, Anlagen- und Kompressorenbau. Damit gaben alle gemeinsam ein Zeichen für die Verbundenheit und den gemeinsamen Ansatz, Produktion und damit Arbeitsplätze im Coburger Wirtschaftsraum halten und ausbauen zu wollen.
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Foto: Zahlreiche Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter waren der Einladung der Fa. Bittner gefolgt und zur Halleneinweihung im August 2011 gekommen.
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Bittner Werkzeugbau GmbH ist ein modernes, familiengeführtes Unternehmen aus dem oberfränkischen Dörfles-Esbach bei Coburg mit den Kernkompetenzen: - Konstruktion und Bau von Werkzeugen (Schwerpunkt Folgeverbundwerkzeuge) - Stanzen von Stanzbiegeteilen in Groß- und Kleinserien - Herstellen hochpräziser Einzelteile sowie - Integration von Baugruppen Das Unternehmen konstruiert, fertigt und stanzt seit 1980 mit modernstem Equipment erfolgreich für Kunden aus den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, regenerative Energien sowie Haus- und Elektrotechnik aus dem In- und Ausland. Bittner-Teile bewähren sich täglich in den hochwertigsten, namhaftesten und schnellsten Automobilen aus deutscher Produktion. Im Gegensatz zu den meisten seiner Wettbewerber verfügt das Unternehmen über eine Eigenkapitalquote von 100%.
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