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Langendorf konzentriert sich auf technische Textilien


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Marktrodach. Die Langendorf Group gab zur Jahreswende ihre Aktivitäten als Zulieferer im Bereich Lingerie/Wäsche ab. Das Unternehmen, einer der Pioniere bei der Entwicklung technischer Textilien z.B. für die Automobilindustrie, konzentriert sich künftig verstärkt auf diesen Bereich.

In den 70-er Jahren begann Langendorf Textil als eines der ersten Unternehmen die Entwicklung technischer Textilien. Damals war man klassischer Zulieferer der Modeindustrie. Vor allem elastische Bänder, Kordeln und Litzen für Unterwäsche oder Sportbekleidung verließen das Werk im oberfränkischen Marktrodach.

Zuletzt aber erzielte die Langendorf Group den weitaus größten Teil von rund 10 Millionen Euro Umsatz mit technischen Textilien z.B. für die Automobilindustrie oder für die Umwelttechnik. Schutzschläuche, Hitzeschutz oder Textilien für die Verstärkung von Strukturen z.B. in der Luftfahrt sind die Produkte, die Langendorf Textil heute prägen.

Übergabe zum 1. Januar 2011

Jetzt gab die Langendorf Group ihre Aktivitäten als Zulieferer im Bereich Lingerie/Wäsche zum 1. Januar 2011 an Alge Elastics ab. Alge Elastics aus dem österreichischen Lustenau ist anerkannter Spezialist für elastische Textilien im modischen Bereich und zählt viele große Wäschehersteller zu seinen Kunden.
"Heute haben sich technische und modische Textilien voneinander emanzipiert", so Matthias Littig, Geschäftsführer von Langendorf. Jeder Bereich erfordere ein vertieftes spezifisches Wissen, bei dem Weben, Flechten oder Häkeln kaum noch das Gleiche bedeuteten. "Ein mittelständisches Unternehmen kann seine Kräfte auf Dauer nur konzentrieren", so Littig.

Konzentration heißt zusätzlicher Erfolg

Durch die Konzentration auf technische Textilien will die Langendorf Group noch erfolgreicher werden. Das Unternehmen betont, dass man nicht aus der Not heraus einen traditionsreichen Unternehmensteil verkaufe. "Unsere Kunden verdienen die innovativsten Lösungen und die besten Produkte. Dafür wollen und müssen wir unsere ganze Kraft auf einen Bereich konzentrieren", so Matthias Littig.

Dass man den technischen Textilien den Vorzug geben würde, stand für das Unternehmen außer Frage. Der weitaus größte Teil des Umsatzes und das Wachstum entstammt Produkten für Hitze-, Scheuer- oder Klapperschutz, Armierung oder Isolation. Die hauseigene Innovationskraft beweist man bei der Entwicklung kundenspezifischer Sonderanwendungen: So verhindert z.B. ein beheizter Schlauch in manchen Fahrzeugmotoren die Bildung von Kondenswasser in Fluidleitungen.

"Mit der Entwicklung technischer Textilien haben wir unseren Umsatz in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt", so der Geschäftsführer. Inklusive marktführender Position in einigen Teilbereichen des Marktes.

Mitarbeiter übernommen

Automotive, Industrie, Umwelt, Medizin und Food heißen bei der Langendorf Group die Schwerpunktbereiche der Zukunft. Die Kapazitäten, die man durch die Umstrukturierung gewonnen hat, kommen nach Unternehmensangaben voll und ganz der Leistungsfähigkeit im Bereich technische Textilien zugute.

Von der Übernahme des modischen Teilsortiments durch Alge Elastics war nach Unternehmensangaben nur ein Mitarbeiter(-in) im Vertrieb betroffen. Alle anderen wurden bereits in anderen Bereichen der Langendorf Group integriert.

Für die Mitarbeiter in der Fertigung blieb alles beim Alten: "Unser Fertigungsstandort in Deutschland ist ein unschlagbarer Vorteil bei Qualität und Schnelligkeit," so Geschäftsführer Littig.

Bis 2012 in die USA

Für die kommenden Jahre steht die weitere Internationalisierung des Unternehmens auf dem Programm. Bereits heute ist die Langendorf Group mit einer Tochtergesellschaft in China aktiv: Die Braun Tech Ltd. liefert konfektionierte Kabelsätze an die Automobilindustrie. Eine weitere Tochtergesellschaft, die Cleartec Water Management GmbH, ist im Bereich Abwassertechnik angesiedelt.

Fertigungsstandorte in der Türkei und in der tschechischen Republik runden das Profil der Unternehmensgruppe ab. Für das Jahr 2012 ist der Aufbau eines weiteren Standortes in den USA geplant.

"Unsere internationalen Kunden sind von uns eine hohe Flexibilität gewohnt", so Geschäftsführer Littig. "Diesen Vorteil wollen wir noch weiter ausbauen. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Präsenz vor Ort."

Die Langendorf Group verspürt keine Folgen der Wirtschaftskrise

Langendorf Textil hat schon während der Wirtschaftskrise weiter in den Ausbau von Produktionskapazitäten, wie in die Flechterei, investiert und setzt dies weiter fort.
"Dadurch sind wir heute in der Lage die Bedarfe unserer Kunden ohne Einschränkung zu befriedigen und den immer kürzer werdenden Lieferzeiten gerecht zu werden", so Matthias Littig.
Auch die Japan-Krise beeinträchtigt unsere Lieferfähigkeit nicht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.langendorf-textil.com


Kontakt:

Langendorf Textil GmbH & Co.KG
Fr. Isabel Föhrweiser
Tel.: +49 9261/967-24
Fax.: +49 9261/967-81
foehrweiser@langendorf-textil.com
www.langendorf-textil.com


 


 

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