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Jubiläumsveranstaltung der Neue Materialien Bayreuth GmbH am 30. Juni 2011


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Bayreuth. Seit 10 Jahren arbeitet die Neue Materialien Bayreuth GmbH als außeruniversitäre Forschungseinrichtung erfolgreich im Themenfeld Leichtbau mit Kunststoffen und Metallen. Entwickelt werden neuartige Materialienvariationen und Verarbeitungsverfahren bzw. vorhandene Werkstoffe und Produktionsprozesse werden optimiert.

Da 70 % aller technischen Innovationen direkt oder indirekt auf den Eigenschaften und Funktionalitäten der verwendeten Werkstoffe basieren, unterstützt die Neue Materialien Bayreuth durch ihren Technologietransfer im Bereich Materialtechnik die Wettbewerbsfähigkeit der Kunststoff und Metall verarbeitenden Wirtschaft. Die Einrichtung besitzt dabei eine Brückenfunktion zwischen universitärer Forschung und industrieller Anwendung.

Die Neue Materialien Bayreuth wird vom Freistaat Bayern und mit Regionalmitteln der EU unterstützt. Die F+E-Arbeiten werden im Rahmen von öffentlichen Förderprogrammen oder Industriekooperationen finanziert.

Am 30. Juni 2011 wurde im Rahmen einer Festveranstaltung das zehnjährige Bestehen der Neue Materialien Bayreuth mit 300 Gästen gefeiert. Geschäftsführer Prof. Volker Altstädt betonte in seiner Begrüßung, dass sich die Einrichtung durch ihren hochmodernen Anlagenpark in Industriemaßstab auszeichnet. So können praxisgerecht Lösungen vom Prototyp bis zur Kleinserienfertigung erarbeitet werden. "Durch den interdisziplinären Austausch zwischen den Kunststoff- und Metall-Experten ist die Neue Materialien Bayreuth gerade vor dem Hintergrund der stark wachsenden Relevanz des Themas Hybridwerkstoffe bereits heute bestens aufgestellt", so Volker Altstädt.

 

Bild Jubiläum NMB

Foto von links: Neue Materialien im Griff: Dr. Hohl (OB Stadt Bayreuth), Prof. Bormann (Präsident Uni Bayreuth), Prof. Altstädt (Geschäftsführer Neue Materialien Bayreuth GmbH), Martin Zeil (Bay. Wirtschaftsminister), Dr. Heubisch (Bay. Wissenschaftsminister)

 

 

 

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil lobte in seiner Festrede die Neue Materialien Bayreuth als "wirtschaftlich und wissenschaftlich äußerst erfolgreiche Forschungsstätte". Wolfgang Heubisch, bayerischer Wissenschaftsminister, hob hervor, dass die Neue Materialien Bayreuth beispielhaft wirke, "um Wissenschaft und Wirtschaft miteinander zu verbinden." Prof. Rüdiger Bormann, Präsident der Universität Bayreuth, bezeichnete die Materialwissenschaften als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.

In den zehn Jahres des Bestehens konnte die Neue Materialien Bayreuth rund 100 kompetente Kooperationspartner und Kunden gewinnen. Unternehmen der Automobilindustrie und der Luftfahrttechnik gehören genauso dazu, wie die Elektronikindustrie, Medizintechnik, Verpackungsindustrie sowie der Windkraftanlagenbau. "Im Umfeld der Neue Materialien Bayreuth ist es gelungen, mehr als 200 Arbeitsplätze zu schaffen", freute sich Geschäftsführer Volker Altstädt.

Mit einem Wissenschaftlichen Symposium am Nachmittag wurde ein hochrangig besetzter Dialog mit dem Fokus auf Materialanwendungen in den Bereichen Nano, Sport, Luftfahrt, Automotive, Elektronik sowie Energie eingeleitet. Redner waren unter anderem Frank A. Dassler, General Councel der adidas AG, Rainer Schulz, CEO der REHAU AG, sowie Prof. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums.

Im Rahmen einer Technologieshow im Technikum mit Maschinendemonstrationen konnten sich die Gäste über das thematische und anlagentechnische Leistungsspektrum der Neue Materialien Bayreuth informieren.

Kontakt:

Neue Materialien Bayreuth GmbH
Dipl.-Ing. Claudia Benedickt Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (0) 921 507 36 132
claudia.benedickt@nmbgmbh.de
http://www.nmbgmbh.de

 

 

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